Mittwoch, 6. Mai 2015

Pamela Geller - America's New Isamophobic "Acid Queen"

Islamophobic "Freedom Fighters"!
As in "The Who's" rock opera "Tommy", where Tommy's parents sent him to a gypsy (a self-proclaimed Acid Queen) who administered him hallucinogenic drugs in order to cure him, Pamela Geller thinks to "heal" American society with her Islamophobic hate speeches and her anti-Muslim events like that in Garland, Texas, in order to make it prone to more wars against "Islamism". The best anti-Muslim cartoon was priced 12,500 US-Dollars. Two U. S. American Muslims tried to attack this sparse event. Luckily, they were taken out by security. 

From the outset, this event perused evil intentions that were shown by the invitation of the Dutch Muslim-basher Geert Wilders, who has held the opening speech. Wilders is an icon of Muslim-bashing not only in The Netherlands. The German anti-Muslim and xenophobic "Pegida" movement also invited him to deliver his usual rant in Dresden. He often tours the US and is a welcome guest at Jewish communities and the Zionist lobby around the country. The United States have enough anti-Muslim extremists in the country, so they should refuse him the entry in order to reduce anti-Muslim incitement. 

The U. S. American Muslim communities reacted low-key to this crazy event: Each Crazy can express his opinion freely, so the tenor of their statements. But this Laissez-faire attitude can't be found at other minorities. For example, Muslims or critics of the Israeli occupation get huge difficulties as the examples of numerous university professors show that lose their jobs under pressure from the pro-Zionist lobby. This lobby never reacts coolly when it comes to Israel's enormous war crimes against Palestinians. 

The Muslim communities did everything possible not to give Geller "what she wants". The attempted attack was the "best thing" that could happen to Geller and her extremist supporters from the neoconservative and Zionist political class. The best thing to do is to ridicule these islamophobic nuts like the "Muslim Girl.net" did.  In the end, the American society will repudiate instigators like Pamela Geller as they did with Joseph McCarthy.

First published here and here.

Samstag, 2. Mai 2015

Israel ist an allem Schuld

Nach der Lektüre dieses Machwerkes, kann man die Aussage im Titel nur  mit "Ja" beantworten. Mit aller Gewalt wollen die Zionisten und ihre Sayanim, die Inoffiziellem Mitarbeiter des Mossad, die Verbrechen der israelischen Besatzungsmacht in Palästina reinwaschen. Ein solches Buch haben die Journalisten des Hessischen Rundfunks, Esther Schapira und Georg M. Hafner, vorgelegt. Dieses Pamphlet strotzt vor Propaganda für Israel, das heißt es ist vollgepackt mit historischen Legenden und zionistischen Märchen über den Anspruch auf ein Land, den es nicht gibt, weil er auf biblischen Sagen und Legenden beruht. Ob Israel auf solche Märchenerzähler angewiesen ist, darf bezweifelt werden. 

Auch was den "heroischen" Widerstand der diversen zionistischen Terrororganisationen anbelangt, strotzt das Buch von Ungereimtheiten. So hätten angeblich 1948 "400 000 arabische Soldaten 30 000 schlecht ausgerüsteten Kämpfern der Hagana gegenübergestanden.“ Wer die tatsächliche Geschichte kennt, kann sich über die Ahnungslosigkeit des Lektor des Eichborn Verlages nur wundern. Weder gab es diese sagenhafte arabische Armee noch waren die Kämpfer der Hagana schlecht ausgerüstet. Sie waren mit den besten Waffen ausgerüstet, die es damals auf dem Waffenmarkt zu kaufen gab. Die Autorin und ihr Autor sollten einmal bei Russland (ehemalige Sowjetunion) und der heutigen Tschechischen Republik anfragen, die nämlich die zionistischen Kämpfer mit Waffen ausstaffiert haben. Der tschechische Präsident Milos Zeman wurde von Benjamin Netanyahu bei dessen letzten Propaganda-Auftritt im US-Kongress für diese Hilfe ausdrücklich gelobt. 

Von historischen Werken wie denen von Ilan Pappe oder Simcha Flapan und vielen anderen seriösen israelischen Historikern scheinen diese Propagandisten noch nie etwas gehört zu haben. Selbst die einfachsten Zahlen, die man durch Google ermitteln kann, stimmen nicht. Wer will auch schon von Journalisten Archivarbeit erwarten, wo doch seichte Schenllschüsse erwartet werden? 

Welche absurden Rechtfertigungen diese Zionistin und ihr folgsamer Sayanim an Rabulsitik produzieren, scheint in ihrer Immunisierung Israels gegen Kritik auf. " Man möchte Israel gerne des Völkermords bezichtigen, ohne dafür gleich gescholten zu werden. So wie man seinen Nachbarn einen Zuhälter nennen möchte, ohne dafür gleich eine Verleumdungsklage zu riskieren." Ins normale Deutsch übersetzt, heißt dies: Wer Israel kritisiert, hat ein Problem, und wer sich gegen den absurden Vorwurf des "Antisemitismus" wegen "Israelkritik" wehrt, zeigt, dass er ein "Antisemit" ist. 

Wie derangiert die Autorin zu sein scheint, zeigt sich darin, dass sie behauptet, ganz Europa sei ein einziger jüdischer Friedhof, und hier lebten die "Kinder und Enkel der Mörder und Mitläufer". Wenn sie das wirklich denken sollte, warum wandert sie dann nicht ins zionistische Wunderland aus, in dem die palästinensischen Friedhöfe tagtäglich durch die Verbrechen der israelischen Besatzungstruppen erweitert werden müssen? 

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite eine Zumutung. Die Autoren sind entweder paranoid oder leiden an Realitätsverlust. Von journalistischem Ethos keine Spur, dazu umso mehr von unterirdischer zionistischer Propaganda. Wie ein bis dato angesehener Verlag - wie Eichborn - solch ein Machwerk durchwinken konnte, ist nicht nachvollziehbar. Die zionistische Lobby sollte die Gesamtauflage aufkaufen und sie an ihre IMs verteilen. Am besten wäre jedoch, es gleich zu makulieren.

Besonders lesenswert  ist Abraham Melzers vernichtende Kritik: Hier und Hier.

Donnerstag, 30. April 2015

Zionism vs. Liberal Democracy

In his program "Head to Head", Al Jazeera journalist Mehdi Hasan hosted perhaps the most liberal Israeli Zionist, Shlomo Ben-Ami, former foreign minister of the State of Israel. Professor Avi Shlaim, one of three discussant and a retired Professor of History at Oxford University, who doesn't consider himself an anti-Zionist, exposed the inherent contradictions of the so-called liberal Zionism. The interview demonstrated that, despite the intellectual twists and turns of Ben-Ami, liberal Zionism remains a pipe dream, it never existed in the first place. Yitzhak Laor has already unmasked these "liberals".

Avi Shlaim repudiated Ben-Ami's proposition that Israel is becoming less and less discriminatory. " I think that is the exact opposite of the truth. Because, ever since the breakdown of the Camp David summit, Israel has been moving further and further to the right. And today we have a prime minister who embodies the most right-wing, xenophobic, exclusivist, and racist brand of Zionism. And his government is an extremely chauvinistic government, which not only is opposed to any withdrawal on the West Bank—in other words, it is opposed to peace with the Palestinians—but it is also increasingly discriminatory toward the Arab minority within Israel." 

Hasan asked Ben-Ami whether he sees "Palestinians as a demographic threat". His answer shows the "liberal Zionists" phoniness. Instead of saying a plain "yes" he answered evasively: "It does not respond to the original plans of Zionism." Ben-Ami argues that the state has to maintain a Jewish majority. And he still thinks that Israel will end its illegal occupation and helps to create a Palestinian state. For Shlaim, this is wishful thinking. He calls the two-state solution "dead as a dodo".


In fact, there is already one state: Israel.

Frühling der Sayanim

Die Sayanim stellen weltweit die "fünfte Kolonne" des Mossad und des Zionismus dar. Das Buch des französischen Schriftstellers Jacob Cohen beschreibt erstmalig das Schattenreich des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, das weltweit über mehrere Millionen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) verfügt. Von solch einer Schattenarmee kann jeder Geheimdienst nur träumen. Das Buch ist all jenen gewidmet, die für Gerechtigkeit in Palästina kämpfen. 

Der Autor zitiert zu Beginn vier völlig unterschiedliche Stimmen. So schreibt Marc Aron, Präsident des B’nai B’rith Frankreichs, in: B´nai B´rith Journal, Juni 1988: „Die einzige Frage, die wir uns stellen sollen, ist zu wissen, wie wir Israel helfen können.“ Und Victor Ostrovsky in seinen 1990 erschienen Mossad-Buch zeigt das ganze Ausmaß dieser Geheimarmee auf: „Paris besitzt auch seinen Anteil an Sayanim, freiwillige jüdische Hilfskräfte aus allen Himmelsrichtungen…Run S. hat uns über ein auf der Welt einzigartiges Netzwerk unterrichtet, das die Kraft des Mossads ausmacht… Wir verfügen über eine Reserve von Millionen von Juden außerhalb Israels Grenzen… Dieses System erlaubt es dem Mossad, mit einem mageren Stab von Kernarbeitern zu funktionieren. Stellen Sie sich vor, dass eine Antenne des KGB mindestens hundert Personen beschäftigt, wo der Mossad nur sechs oder sieben braucht“. Und der Ex-Mossad Chef Meir Amit "verstand sehr schnell, dass seine Katsas Unterstützung auf ihrem Missionsterrain benötigen. Aus diesem Grund entwickelte er das Netzwerk der Sayanim, freiwillige jüdische Kollaborateure… Der Sayan akzeptierte in letzter Instanz eine noch fundamentalere – und fast mystische – Treuepflicht gegenüber Israel", schreibt Gordon Thomas in seinem Buch "Die Mossad-Akte". Und Michel-Meir Knafo schreibt in "LE MOSSAD et les secrets du réseau juif au Maroc 1955-1964": „Ankunft in Marokko 1954 der ersten Delegation des Mossads…Er hatte den Auftrag, Marokkos Juden heimlich nach Israel zu bringen…Nach und nach taucht die Untergrundorganisation auf, in deren Reihen sich Hunderte Juden engagieren.“

Cohen erzählt die Geschichte des enormen Einflusses der zionistischen Schattenkrieger und ihres Mentors, des Mossad, in Frankreich. Das Land steht pars pro toto. Seine Ausführungen können nicht mit Totschlagargumenten wie "Verschwörungstheorien", "Antisemitismus" oder "jüdischer Selbsthass" widerlegt werden. Die Realität, nicht nur in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA, um nur die wichtigsten Staaten zu nennen, die sich im Würgegriff der zionistischen Lobby befinden, spricht Bände.

"Fast alle französischen Regierungen nach dem Zweiten Weltkrieg haben sowohl den Zionismus und seine Ränkespiele als auch die imperialistischen Aggressionen der USA unterstützt und die Rolle eines Satelliten gespielt. Das vorliegende Buch beschreibt ein hoch interessantes französisches Phänomen, das der Mafia ähnelt, wobei der Mossad dank der vielseitigen Zusammenarbeit mit den Staatsorganen, einen entscheidenden Einfluss auf die politische Orientierung der öffentlichen Meinung in Frankreich erreicht. Einstellung, Karriere, Beförderung (sowie Bestrafung) der Beamten hängen strikt von der Bereitschaft ab, die kollektive Vorstellung der real existierenden israelischen Politik zu verdrehen und die Rollen von Opfer und Täter umzukehren." 

Eine Meisterleistung stellt die Unterwanderung der Organisation SOS-racisme (SOS-Rassismus) dar, durch die es dem Mossad gelungen ist, die französische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Verurteilung der Gräueltaten der zionistischen Verbrechen in Palästina als "rassistischer Antisemitismus zu verurteilen" seien. 

Das Buch beschreibt die französische Freimaurerei und ihre engen Beziehungen zu den französischen Behörden, den Geheimdiensten und der Botschaft Israels. Lüge, Heuchelei und Täuschung sind die Waffen, die benutzt werden, um eine Gruppe Freimaurer, die mit Palästina und seinem gerechten Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung sympathisieren, zur Strecke zu bringen. Und dieser Teil - neben deutlichen Hinweisen auf die verhasste Figur eines berühmten französischen Philosophen, ein gemeiner Komplize jedes Massakers gegen die Völker der Dritten Welt: Palästina, Irak, Libyen, Syrien, gehört zu den spannendste des Buches. 

Wie mächtig und totalitär diese zionistischen Sayanim sind, zeigt die berufliche und menschliche Zerstörung des Komikers Dieudonné M´bala M´bala. Nach dem Überfall auf die Redaktion der islamophoben Satirezeitschrift "Charlie Hebdo", schrieb Dieudonné auf seiner Facebook-Seite, dass er sich wie "“Charlie Coulibaly", fühle. Nach den anti-demokratischen Pressegesetzen Frankreichs wurde er wegen "Billigung von Terrorismus" zu einer Geldstrafe von 30.000 bis 32.000 Euro respektive 200 Tage Haft verurteilt. 

Was Jacob Cohen zu Dieudonné und zur Rolle der Sayanim zu sagen hat, ist hier zu sehen.


Das Buch von Cohen gibt Einblicke in das "Schattenreich" des Mossad und seiner "Krieger", die offen für die zionistische Unterdrückung der Palästinenser arbeiten, ohne dass sie als solche wahrgenommen werden. Cohens Buch trägt zur Sensibilisierung dieses Phänomens bei, das in allen Gesellschaften zu finden ist. Die Loyalität dieser Schattenkrieger gilt nicht ihrem jeweiligen Land, sondern der Kolonialmacht Israel. Wird dies nicht tagtäglich durch die Verlautbarungen der zionistischen Lobbyisten bestätigt? Sehr aufschlussreich und überaus lesenswert.

Zu beziehen über Zambon Verlag und Amazon.

Erschienen auch hier.


Montag, 27. April 2015

Amerikas Kriege

Die Geschichte der USA ist eine Geschichte von unendlichen Kriegen. Es gibt keine anderes Land der Welt, das sich fast permanent im Krieg mit anderen Ländern befindet und nach Hegemonie strebt als die Vereinigten Staaten von Amerika. Am Beispiel der USA lässt sich zeigen, dass Demokratien, und hier die US-Demokratie, zu den kriegslüsternsten Staatsformen gehören. Der "democratic way of war" ist der "American way of war." Oder anders gewendet: "Krieg ist der American Way of Life", wie es Paul T. Atwood in seinem Buch "War and Empire" genannt hat. Die politische Floskel des US-Präsidenten Woodrow Wilson, dass "The world must be made safe for democracy", wurde auch immer als eine missionarische Aufforderung nach geopolitischer Hegemonie verstanden, obgleich die USA bis zum Eintritt in den Ersten Weltkrieg mit Eroberungen im pazifischen Raum beschäftigt waren. 

Es ist verdienstvoll, dass erstmals eine Übersicht über die unzähligen Kriege der USA auf Deutsch vorliegt. Der Krieg gehört zu den USA wie der Apple Pie. Demzufolge sind Krieg und Demokratie keine kontradiktorischen Gegensätze, sondern ergänzen sich kongenial. Im Falle der USA sind sie zwei Seiten einer Medaille.

Alexander Emmerich und Philipp Gassert geben einen chronologischen Überblick über Amerikas wichtigste Kriege. Dabei werden zahlreiche historische Parallelen und politisch-religiöse Rechtfertigungen zu Tage gefördert, die zeigen, dass es den USA scheinbar immer um die Verfolgung von Freiheit, Demokratie, Menschenrechten und dem "pursuit of happiness" geht. Gemäß der offiziellen Propaganda sind die USA "friedliebend", tatsächlich sind sie "süchtig nach permanentem Krieg und Gewalt", wie dies der Journalist Stephen Lendman formuliert hat. Dabei fallen die eigentlichen Kriegsziele wie geopolitische Expansion und ökonomische Interessen und Dominanz unter den Tisch. Die Autoren zeigen auch, dass über die Frage von Krieg und Frieden heftig gestritten worden ist, und die US-Demokratie immer auch zu radikalen Kurskorrekturen in der Lage war, was für autoritäre Regime nicht zutrifft, die auch weniger aggressiv sind. 

Als kriegswillige Nation bedurften die USA auch immer eines Feindbildes, das je nach Lage sowie historischen und zeitlichen Umständen wechselte. Nach dem Verschwinden des Kommunismus bedurften die USA und ihre Nato-Verbündeten schnellstens eines neuen Feindbildes, um ihren militärisch-industriellen Komplex am Laufen zu halten. Mit den bisher nicht aufgeklärten Anschlägen vom 11. September 2001 avancierte der Islam zum Feind Nummer Eins. Da dieser "Feind" den USA bisher keine geopolitischen Vorteile gebracht hat, basteln die Pentagon- und Think-Tank-Strategen an einem neuen Feindbild: Putins Russland und China. 

Das Buch ist für einen politisch-interessierten Leserkreis geschrieben, was sein Duktus, der fehlende Anmerkungsapparat und das magere und überholte Literaturverzeichnis nahelegt. Dies ist jedoch nicht von Nachteil, weil die Ausführungen nicht nur Schönfärbereien der US-Aggressionen darstellen, sondern auch die Stimmen der kritischen Opposition gegen das weltpolitische Abenteurertum im Inneren zu Wort kommen lassen. So entsteht für deutsche Verhältnisse eine differenzierte Darstellung der Geschichte der USA, die jedoch für die jüngste historische Epoche immer seichter und journalistischer wird. Wer sich über die permanente Kriegswilligkeit der westlichen Führungsmacht informieren will, ist mit dem Buch bestens bedient.

Sonntag, 26. April 2015

Zionistische Hetze gegen Palästinenser-Kongress in Berlin

Übt sich Henryk M. Broder endlich in Palästina-Solidarität?
Die Zionistische Lobby in Deutschland hat zum wiederholten Male versucht, Andersdenkenden ihr Recht auf freie Meinungsäußerung streitig zu machen. In einer beispiellosen Hetzkampagne haben das Zentralorgan des Zentralrates der Juden in Deutschland - die "Jüdische Allgemeine "-, die Schmuddel-Blättchen des Springer-Konzerns, das American Jewish Committee (AJC) und andere zionistische Extremisten zusammen mit ihren deutschen Sayanim (Inoffizielle Mitarbeiter des Mossad) eine Veranstaltung zu torpedieren versucht. Gegenüber den zig-Tausenden von palästinensischen Teilnehmern, brachte die zionistisch-organisierte Massendemonstration nicht mehr als 150 Hanseln auf die Beine. Welcher Demokrat will sich schon mit einer ungerechten Sache - wie dem zionistischen Besatzungsregime in Palästina - gemein machen außer einigen verbohrten Zionisten und deren deutschen Philosemiten? 

Mit welchen propagandistischen "Massenvernichtungswaffen" da auf harmlose "Hamas-Spatzen" geschossen worden ist, zeigen die bombastischen Parolen einiger Organisationen oder der Springer-Presse wie der B. Z. in Berlin: ""Hass-Konferenz von 3000 Islamisten in Treptow". Oder: „Terror-Unterstützer dürfen nicht ungestört Hass und Feindschaft verbreiten“, fordert die zionistische Organisation American Jewish Committee. Politisch völlig von der Rolle scheint der Zentralrat der Juden in Deutschland zu sein, wenn man seiner Postille glauben kann: "Eine Terrororganisation wie die Hamas darf in Deutschland keine Plattform bekommen", zitierte die "Jüdische Allgemeine" den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. "Ich hoffe, dass man Wege findet, diese antisemitische Hetze der Hamas in Berlin zu unterbinden." Dass sich Politiker wie Volker Beck von den Grünen oder andere politische "Schwergewichte" aus dem Berliner Politzirkus faktenfrei dazu äußern, überrascht nicht. Wie wäre es, wenn man die zionistische Hetze gegen Palästina einmal in Berlin unterbinden würde oder der Berliner Verfassungsschutz in Zukunft einmal die Zusammenkünfte der rechtszionistischen und antideutschen Gruppen beobachten würde, die die Existenz des palästinensischen Volkes in Frage stellen und nicht anerkennen wollen? 

Auf seine unverwechselbare Art hat der zionistische "Hofnarr" und Mitarbeiter des Springer-Konzerns, Henryk M. Broder, der Konferenz seine Aufwartung gemacht, dieses Mal jedoch ohne seinen muslimischen Diener Hamed Abdel-Samad. Broder kam nur mit seinem Hund und zeigte seine "Solidarität" mit dem geknechteten Volk der Palästinenser, indem er sich ein "Palästinenser-Tuch" umhängte. Aber alle, die mit diesem journalitischen Clown zu tun hatten, reagierten gelassen und angemessen. Es herrschte Volksfeststimmung. Selbst Broder konnte nichts Anrüchiges an diesem Happening feststellen, außer der Tatsache, dass sich die Teilnehmer für ein Palästina einsetzten, das auch Israel mit einschloss. Aber dem Zionisten Broder sollte bekannt sein, dass weder auf israelischen Straßenkarten noch in irgendeinem israelischen Schulbuch "Palästina" eingezeichnet ist. Broders Clownerie kann man hier belächeln. 

Schade, dass Henryk M. Broder seinem alten "Freund" Abraham Melzer auf der Konferenz nicht über den Weg gelaufen ist. Auf dieser Konferenz ging es um die gerechte Sache der Palästinenser und nicht um halluzinierten "Hamas-Terror". Die Hysteriker und Verleumder befinden sich in den oben erwähnten Organisationen und Medien, die die Sache der zionistischen Kolonisatoren und Unterdrücker betreiben. Mit ihnen darf sich die deutsche Zivilgesellschaft nicht gemein machen.

Erschienen auch hier.

Mittwoch, 22. April 2015

Die neue religiöse Intoleranz

Die Gesellschaften des Westens sind im Zuge der Ereignisse vom 11. September 2001 intoleranter geworden, insbesondere gegenüber dem Islam. Diese Intoleranz zeige sich unter anderem darin, dass Frankreich und Belgien ein Burka-Verbot, das die Totalverschleierung von muslimischen Frauen in der Öffentlichkeit gesetzlich verbietet, erlassen haben, und die Schweiz ein Referendum über ein Verbot von Minaretten abgehalten hat, obwohl es nur vier landesweit gibt. 

Für Martha Nussbaum, Professorin für Rechtswissenschaften und Ethik an der University of Chicago, beruhe diese Haltung auf Angst. Sie sei eine "verdunkelnde Voreingenommenheit", die den Fokus auf die eigene Person lege und "die anderen Menschen in die Dunkelheit verbannt". Die Angst verenge die Sicht auf die Welt und die Mitmenschen. Für die Autorin stelle die Burka keine Bedrohung für die Umwelt dar, da sie weder die öffentliche Sicherheit bedrohe noch eine Degradierung der Frau symbolisiere. 

Letzterem Argument wird aber heftigste von zahlreichen weiblichen muslimischen Intellektuellen widersprochen, weil die Burka nichts mit dem Islam zu tun habe, das heißt, sie ist nicht im Koran erwähnt, sondern sei ein überkommenes kulturelles Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument einer patriarchalisch-dominierten Männerwelt. Nussbaums Argument, dass das Tragen der Burka ein Ausdruck von Religionsfreiheit sei, ist zurückzuweisen, da über sie und selbst über das bloße Kopftuch nichts im Koran steht. Im 4. Kapitel führt sie einige wenig überzeugende Argument an, warum das Burka-Verbot unbegründet ist. 

Ihre Behauptung, dass in Europa weniger Rücksicht auf religiöse Minderheiten genommen werde als in den USA trifft zu, weil, wie sie argumentiert, in den USA die Heterogenität der Gesellschaft zur Gründungsidee gehöre. Die amerikanische Einwanderungsgesellschaft bedarf zu ihrer Integration das moralisch-zivilreligiöse Selbstverständnis. In Europa dagegen werde der Nationalstaatsgedanke noch stark durch Abstammung, Volkszugehörigkeit und Religion bestimmt. Diese Elemente behinderten den Schutz religiöser Minderheiten. Folglich werde die "amerikanische Lösung" in Europa dringend gebraucht. Ob die individuelle "Tugend der Bürgergesellschaft" der richtige Weg ist, um die Toleranz gegenüber den verschiedenen Religionen und Lebensstilen zu befördern, scheint in den USA oberflächlich zu funktionieren. Ob diese Erfahrungen aber als Modell für Europa taugen, mag dahingestellt bleiben. 

Einen Ausweg aus der Politik der Angst, wie der Untertitel suggeriert, liefert das Buch konkret nicht. Sieht man einmal vom Appell an das Mitgefühl für den anderen Menschen ab, fordert die Autorin die Leser/innen auf, die eigenen Werte und Handlungsmuster zu hinterfragen sowie Respekt vor dem Neuen zu haben. Das Buch ist gut lesbar und könnte zum Abbau von Vorurteilen beitragen.

Zu beziehen hier.