Freitag, 22. Dezember 2017

Gilad Atzmon und Evelyn Hecht-Galinski - eine merkwürdige Liaison

Beide sind eine schwere Bürde für die Palästina-Solidarität! 
Die Online-Zeitung "Neue Rheinische Zeitung" (NRhZ) vergibt alle zwei Jahre den Kölner Karlspreis für engagierte Literatur und Publizistik. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Journalist Ken Jebsen. Die Veranstaltung fand im Berliner Filmpalast "Babylon" statt. Das Ganze hatte nur einen Schönheitsfehler: Der Preisträger sagte kurz vorher ab, ebenso sein Laudator Mathias Bröckers.

Kurz vor Toresschluss zog Jebsen scheinbar die Reißleine. Auch seine wortreiche, nachgeschobene Erklärung vernebelt mehr als sie aufklärt. Dabei sind die Dinge doch viel einfacher. Auf Neudeutsch sagt man, he avoided the elephant in the room, sprich er leugnete das Offensichtliche. Wie es scheint, wollte er nicht auf einer Veranstaltung zusammen mit Gilad Atzmon gesehen werden, die auch noch zu seinen Ehren gerichtlich durchgesetzt worden ist.

Da ich die wortreichen, aber nicht eindeutigen Erklärungen Jebsens für vorgeschoben halte, habe ich ihm am 19. Dezember 2017 um 13.08 Uhr folgende Fragen per Mail zukommen lassen:

"Sehr geehrter Herr Jebsen,

ich schätzte Ihre professionelle und überaus kompetente Art des Journalismus. Sie behandeln Themen und stellen Fragen, die sich die andere Medien scheuen, zu thematisieren. Zu Ihrer Absage in letzter Minute meinen Respekt. 

Könnten Sie mir folgende Fragen beantworten?

Ihr Statement auf "Russia Today" (RT) klang nicht sehr überzeugend  und hat viele ratlos zurückgelassen. Ihr persönliches Statement ist eigentlich noch unglaubwürdiger, das Sie über Ihre Website verbreitet haben. Warum haben Sie die Organisatoren der Arbeiterfotografie in letzter Minute so desavouiert? Was genau waren die Hintergründe ihrer Entscheidung?

Wann haben sie den Entschluss gefasst, dort nicht zu erscheinen, um sich von der Veranstaltung zur Auszeichnung Ihrer journalistischen Leistung zu distanzieren?

War die Einladung von Gilad Atzmon ausschlaggebend für Ihre Absage und wer war dafür verantwortlich?

Wird es Ihre künftige Zusammenarbeit mit den Beteiligten bestärken, beeinflussen oder werden sie diese vielleicht sogar beenden?

Kennen Sie das Schrifttum Atzmons (Der Wandernde Wer?) aus erster Hand?

Kennen Sie Atzmons Aussage: "Es ist der Holocaust, der mich schließlich zu einem treuen Unterstützer palästinensischen Widerstands…machte.“

Teilen Sie ebenfalls die Meinung Atzmons, dass das Schicksal der ermordeten Juden in Auschwitz  „nicht so verschieden war von demjenigen hunderttausender deutscher Zivilisten…“

Wie beurteilen Sie folgende Aussage Atzmons, die sich nicht wesentlich von den Aussagen berüchtigter Holocaust-Leugner unterscheidet? "Ich denke, dass wir 65 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz das Recht haben müssen, anzufangen, Fragen zu stellen. Wir sollten historische Beweise und Argumente verlangen, anstatt einem religiösen Narrativ zu folgen, das durch politischen Druck und Gesetze aufrechterhalten wird. Wir sollten den Holocaust seines judeozentrischen Ausnahmestatus entkleiden und ihn als historisches Kapitel behandeln, das in eine bestimmte Zeit und an einen bestimmten Ort gehört. Der Holocaust muss wie jedes andere historische Narrativ auch korrekt analysiert werden. 65 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz sollten wir die Frage stellen können: warum? Warum wurden die Juden gehasst?" (Der Wandernde Wer?, S. 210; The Wandering Who?, S. 175).

Wie es scheint, sind die Nazi-Gräueltaten für Atzmon noch nicht komplett erforscht!

Haben Sie eine Idee, welcher Beweise im Sinne Atzmons es noch bedarf?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen." Grußformel.

Wie zu erwarten war, erhielt ich natürlich keine Antwort.

Die Absage Jebsens war jedenfalls eine schallende Ohrfeige für die verantwortlichen Redakteure der "Neue Rheinische Zeitung". die über Wochen einige Eulogen auf Jebsen, aber überwiegend  kritische Artikel gegen die Zensurmaßnahme des Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) veröffentlicht haben.  Sie sollten die Frage beantworten, wer für diese Einladung verantwortlich ist und mögliche Konsequenzen ziehen.

Bereits vor Erscheinen seines unterirdischen Buches "The Wandering Who?" im Jahre 2011 wurde Atzmon ein Auftritt auf der "Palästina-Solidaritätskonferenz" in Stuttgart 2010 verschafft. Was Atzmon dort zum Besten gab, war schockierend für die Teilnehmer. Folglich distanzierte sich die Solidaritätsbewegung von ihm. Auch palästinensische Aktivisten und Intellektuelle nahmen am 13. März 2013 Abstand von Atzmons kruden Thesen. Erst jüngst hat "Prinz Charlos II" auf Facebook abschließendes zu Atzmon und seiner treuesten Anbeterin, Evelyn Hecht-Galinski, gesagt. Oder wie zuletzt Elias Davidsson in einer Analyse eines Interviews von Atzmon.

Es lohnt sich absolut nicht, sich mit den unterirdischen Thesen Atzmons weiter auseinanderzusetzen. Ich habe in den letzten Tagen sein Buch zum zweiten Mal gelesen und bin noch angewiderter als beim ersten Mal. Warum schreibe ich diesen Artikel trotzdem? In meinem Beitrag habe ich einige Zitate aus Atzmons Buch zitiert, ohne eine Quelle dafür anzugeben. Diese Zitate stammen aus Alan Dershowitz' Totalverriss seines Machwerkes, was mir aber nicht bekannt war, als ich den Artikel schrieb. Während ich damit beschäftigt war, erhielt ich zufällig eine Email, die eine exzellente Rezension über "The Wandering Who?" enthielt. Direkt darunter standen die von mir übernommen Zitate. Ich ging davon aus, dass diese nur noch als eine weitere Illustration seines Textes angefügt waren. Sie waren nicht als Zitate aus dem Verriss von Dershowitz zu erkennen.  Gleichwohl sind sie korrekt und ich identifiziere mich mit ihnen. Wenn Atzmon und seine Fans meinen, ich hätte Dershowitz plagiiert", so sei es drum. Dies tut der Wahrheit über ihn jedoch keinen Abbruch.

Ich bin alles andere als ein "Bewunderer" von Dershowitz. Bisher habe ich  kein positives Wort über den glühenden Zionisten geschrieben. Auch andere US-amerikanische Stimmen sind sich in der Bewertung des Buches von Atzmon einig. Wie Richard Falk und John Mearsheimer das Buch gut finden konnten, bestätigt nur den Ausspruch: "Irren ist menschlich!"

Aber wer von Atzmon und seiner Bewunderin immer noch nicht genug hat, findet auf dem Palästina-Portal einschlägige Zitate in Hülle und Fülle. Für die Palästina-Solidarität stellen beide jedoch eine schwere Bürde dar. Letztendlich ging es nur darum, die Wahrheit zu sagen, oder um "telling the truth", wie es Atzmon am Ende dieses Videos ausgedrückt hat! Auch über die "Beweise" für den Holcaust, Mr. Atzmon?

Welche Beweise benötigt Gilad Atzmon noch? 


Freitag, 15. Dezember 2017

Ken Jebsen düpiert die "Neue Rheinische Zeitung"

War Gilad Atzmon der Grund für Ken Jebens Düpierung der NRhZ?
Man stelle sich vor, eine Online-Redaktion lobt einen Preis aus und der Preisträger sagt in letzter Sekunde ab. Ken Jebsen, der Preisträger, scheint gerade noch die Reisleine gezogen zu haben, als er sich der  Verleihung des Kölner Karlspreises im Berliner Filmpalast "Babylon" entzogen hat. Die beiden Chefredakteure der Online-Zeitung "Neue Rheinische Zeitung" könnten einem fast leidtun. Sie haben dem kompetentesten und  immer exzellent vorbereiteten Journalisten der BRD, Ken Jebsen, der von der zionistischen Israellobby aus seinem Job als Radiomoderator beim RBB raus gemobbt worden ist, einen Preis verleihen wollen, aber der Preisträger machte sich kurz vorher vom Acker. Was war passiert?

Kultursenator Klaus Lederer hatte seine politische Macht missbraucht und das "Babylon" genötigt, den ordnungsgemäß abgeschlossenen Vertrag für diese Veranstaltung zu kündigen. Zu Recht zog man vor Gericht, und diese staatliche Strafmaßnahme wurde für rechtswidrig erklärt, sodass die Veranstaltung stattfinden konnte.  Es bleibt dabei,  Klaus Lederer, antideutsche, christlich-fundamentalistische und jüdische Anhänger des Zionismus, halten nicht sehr viel von der Meinungsfreiheit, sie unterstützen lieber die Verleumder, Denunzianten und Hofnarren. 

Freunde der NRhZ haben völlig zu Recht seit Wochen gegen diese Zensurmaßnahme Front gemacht und Partei für Ken Jebsen ergriffen. Seine Arbeit hat weder etwas mit dem Nanny-Journalismus der durch Zwangsgebühren alimentierten öffentlich-rechtlichen Staatsmedien noch mit den Auftragsschreibern der Konzernmedien oder dem der zionistischen Käseblättchen zu tun. Alle betreiben Gefälligkeitsjournalismus für die herrschende politische Kaste und beugen sich dem Diktat zionistischer Kreise, einschließlich des Zentralrates der Juden in Deutschland. Sie haben den "Antisemitismus" zu einer Seifenoper degradiert, wie zuletzt bei einer Anti-Israel-Demonstration geschehen, als man das Anzünden einer selbst gebastelten Israelfahne zum antisemitischen Akt hochstilisiert hat. Von den drei inzwischen erschossenen Palästinensern nimmt man dagegen keinerlei Notiz.

Folglich ist es bedauernswert, dass die als "großes Theater" inszenierte Veranstaltung durch das Handeln einiger Obskuranten an die Wand gefahren worden ist. Letztendlich schien Jebsen wegen des Auftritts von Gilad Atzmon und anderer Musik-Koryphäen abgesagt zu haben. Der Saxophonist stammt aus Israel und lebst seit Jahren in Großbritannien. Sein Buch "The Wandering Who?" und mehr noch seine unterirdischen Aussagen zum Holocaust haben ihn völlig diskreditiert.  Gleichwohl wurde er eingeladen, woraufhin auch andere renommierte Teilnehmer nicht erschienen sind. wie zum Beispiel Daniele Ganser.

In Parenthese einige Zitate aus Atzmons "The Wandering Who?": If Iran and Israel fight a nuclear war that kills tens of millions of people, "some may be bold enough to argue that `Hitler might have been right after all'" (179). Children should be allowed to question, as he did, "how the teacher could know that these accusations of Jews making Matza out of young Goyim's blood were indeed empty or groundless" (185)."The Holocaust religion is probably as old as the Jews themselves" (153). The history of Jewish persecution is a myth, and if there was any persecution the Jews brought it on themselves (175, 182). The "Judaic God" described in Deuteronomy 6:10-12 "is an evil deity, who leads his people to plunder, robbery and theft" (120). Atzmon explains that "Israel and Zionism ... have instituted the plunder promised by the Hebrew God in the Judaic holy scriptures" (121). The moral of the Book of Esther is that Jews "had better infiltrate the corridors of power" if they wish to survive (158).


Übersetzung; Wenn der Iran und Israel einen Atomkrieg führen, der zig Millionen Menschen tötet, "könnten einige mutig genug sein zu argumentieren, dass "Hitler doch recht gehabt haben könnte" (179). Den Kindern sollte erlaubt werden, zu fragen, "wie der Lehrer wissen konnte, dass diese Anschuldigungen, dass Juden Mazza aus Goyims Blut machen, tatsächlich leer oder grundlos waren" (185). "Die Holocaust-Religion ist wahrscheinlich so alt wie die Juden selbst" (153). Die Geschichte der jüdischen Verfolgung ist ein Mythos, und wenn es irgendeine Verfolgung gab, brachten es die Juden selbst auf (175, 182). Der in 5. Mose 6: 10-12 beschriebene "jüdische Gott" ist eine böse Gottheit, die sein Volk zur Ausplünderung, Raub und Diebstahl führt (120). Atzmon erklärt, dass "Israel und der Zionismus ... die vom hebräischen Gott versprochene Plünderung in den heiligen Schriften des Judaismus eingeführt haben" (121). Die Moral des Buches Esther ist, dass Juden "die Korridore der Macht besser infiltrieren", wenn sie überleben wollen (158).

Evelyn Hecht-Galinski  und Gilad Atzmon sind sehr gute Bekannte, um es vorsichtig auszudrücken. Erstere versucht sich immer wieder darin, Atzmon in Deutschland zu promoten, was aber nicht so zu gelingen scheint, wie ihr Versuch bei der "Palästina Solidaritätskonferenz" in Stuttgart  Ende November 2010 gezeigt hat. Zahlreiche Teilnehmer/innen wurden von diesem eingefädelten Coup überrascht und haben ihn massiv kritisiert. Dass sich die NRhZ darauf eingelassen hat, Atzmon einzuladen, überrascht beim kritischen Bewusstsein der verantwortlichen Redakteure.

Frau Hecht-Galinski hat es mit 67 Jahren immer noch nötig, sich auf ihren Vater, Heinz Galinski, zu berufen, um sich als Hausfrau ein gewisses Gehör zu verschaffen. Ihr Vater hat Israel immer mit Klauen und Zähnen verteidigt, aber zum Unrecht gegenüber den Palästinensern immer geschwiegen.  Die Tochter will scheinbar mit ihren schrillen, sich wiederholenden  Äußerungen zum israelischen Unrecht gegenüber den Palästinensern kompensieren.

Ken Jebsen hätte eigentlichen einen würdigeren Auftritt verdient, der ihm durch zwei politische Obsukranten vermasselt worden ist. Weder er noch die Verantwortlichen hängen "Verschwörungstheorien" an, sondern im Gegenteil, die herrschenden Medien wie der kleine zionistische "Tagesspiegel" befördern solche, um die Kritiker der US-amerikanischen und der israelischen Verbrechenspolitik im Nahen Osten zu diskreditieren.

Gegen die angesprochenen Wahrheiten finden sie keine Argumente. Deshalb bedienen sie sich der Methode der Zersetzung und Diskreditierung, wie es ihnen die CIA und entsprechende Israelische Institute und Organisatoren vormachen.

Ken Jebsen hat scheinbar seine personellen Konsequenzen aus diesem Desaster gezogen.  Der NRhZ ist zu empfehlen, auch einmal über ihre Kontakte nachzudenken. Die Entscheidung von KenFM  war auf jeden Fall die einzig richtige. Chapeau!

Deutsche Politiker verurteilen Protest gegen Israel als "Antisemitismus"

Präsident Trumps einseitige Entscheidung, Jerusalem zu Israels Hauptstadt zu erklären, hat ihm weltweite Kritik und Verachtung eingebracht, außer von Israel. Benjamin Netanyahus so genannte Charme-Offensive in Brüssel, wo er die EU davon überzeugen wollte Trumps Beispiel zu folgen, ist von Fredeica Mogherini, der Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik der EU, mit den Worten, "dieser Schritt wird nicht kommen", beiseite gelegt worden. Sie betonte die Unterstützung einer Zwei-Staaten-Lösung, mir Jerusalem als Hauptstadt fpr beide Staaten, durch die EU.

Übrigens ist Netanyahu nicht von der EU eingeladen worden, sondern hatte sich selbst dazu entschlossen der EU die Leviten zu lesen. Anstatt ihn hinauszuwerfen, haben ihn die EU-Vertreter ertragen und sich profiliert und gefestigt, nachdem er die Bühne verlassen hatte. Eine Gemeinschaft, die sich bemüht als globaler Spieler zu agieren, hätte einem solchen politischen Gauner die Tür verwiesen. Stattdessen wurden sie von Netanyahu beleidigt worden und haben es mit einem Lächeln ertragen.

In der ganzen Welt hat es umfangreiche Proteste gegeben, besonders im besetzten Palästina. Auch im Libanon, der Türkei, Marokko, Schweden und in Berlin sind Demonstranten auf die Straßen gegangen, um vor US-Botschaften zu protestieren und anti-amerikanische sowie anti-israelische Slogans zu skandieren.

Der türkische Präsident, Erdogan, äußerte harsche Kritik an Trumps Entscheidung und an Israel im Besonderen und nannte Israel einen "Terrorstaat" und "Kindermörder" wobei er das zionistische Regime scharf als "unterdrückenden Besatzungsstaat" kritisierte. Und die Vereinigten Staaten sind "Partner beim Blutvergießen" im Mittleren Osten, so Erdogan. Auf einem Treffen der Arabischen Liga in Kairo hat der libanesische Außenminister Gebran Bassil, ein maronitischer Christ, Sanktionen gegen die VS gefordert.

In Berlin hatten sich Tausende Demonstranten am Brandenburger Tor, nahe der US-Botschaft versammelt, anti-israelische Parolen skandiert und eine selbst gemachte israelische Flagge verbrannt. Diese kindliche Symbolik, die aus Frustration, Wut sowie Machtlosigkeit und Verzweiflung entsprang, hat Wirbel unter deutschen Politikern, die sie als Akt des "Antisemitismus" gebrandmarkt haben, einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen. Man kann sich fragen, warum die Demonstranten nicht auch die amerikanische Flagge verbrannt haben, was wesentlich sinnvoller gewesen wäre. Das Verbrennen von Flaggen ist keine Straftat und fällt unter das Demonstrationsrecht, solange diese nicht an einer ausländischen Botschaft angebracht ist, was in Deutschland als Straftat betrachtet wird.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Germany's Anti-Semitism Syndrome

What is the burning of a flag in contrast to setting the whole Middle East ablaze?
President Trump's unilateral decision to declare Jerusalem as Israel's capital earned him worldwide criticism and condemnation, except for Israel. Benjamin Netanyahu's so-called charm offensive in Brussels, where he wanted to convince the EU to follow Trump's example, was shunt by Federica Mogherini, the EU's foreign policy chief, saying that "this move will not come." She stressed the support of the EU for a two-state solution with Jerusalem as the capital of both states.

By the way, Netanyahu was not invited by the EU but asked himself to read the EU the riot act. Instead of kicking him out, the EU representatives endured him and became prominent and firm after he left the stage. Community, which tries to act as a global player, would have shown such a political rascal the door. Instead, they got insulting by Netanyahu and took it with a smile. 

There have been widespread demonstrations all across the Muslim world, especially in occupied Palestine. Demonstrators also went into the streets in Lebanon, Turkey, Morocco, Sweden, and Berlin, protesting before US Embassies calling anti-American and anti-Israeli slogans.

Turkish President Erdogan uttered harsh criticism about Trump's decision and Israel in particular, calling Israel a "terrorist state" and a "killer of children" slamming the Zionist regime as an "oppressive, occupation state." And the US is a "partner in bloodshed" in the Middle East, so Erdogan. At a meeting of the Arab League in Cairo, Lebanon's foreign minister Gebran Bassil, a Maronite Christian, called for sanctions against the US.

In Berlin, two thousand demonstrators gathered at the Brandenburg Gate close to the US Embassy, shouting anti-Israeli slogans and burning a self-made Israeli flag. This childish symbolism originated out of frustration, anger, lack of power and despair, created a hype among German politicians who branded it an act of "anti-Semitism." One can ask why the demonstrators didn't burn the American flag too, which would have made much more sense. The burning of flags is not a crime and falls under the right to demonstrate, as long as it's not attached to a foreign embassy, which is considered a crime in Germany.

What criticism of Israel's criminal behavior is concerned, the exercise of freedom of speech is in great danger. Among German politicians and the fawning media, the anti-Semitism-club is always at hand to make critics silence or stigmatize any Israel critics as "anti-Semites." It still works, although we are living in the 21st century and not in the Middle Ages. With reference to Karl Marx one can say; a ghost is going around in Germany, the specter of anti-Semitism!

Unanimously, the German political class condemned the burning of the Israeli flag as a form of "anti-Semitism and xenophobia", how Chancellor Merkel called it. Interior Minister Thomas de Maizière stated: "We don't accept it when Jews or the state of Israel are disgraced in this way." He continued saying: Germany is "bound in a special way to the state of Israel and people of Jewish belief." And Foreign Minister Sigmar Gabriel  said that despite understandable criticism of Trump's decision, "there is no right and also no justification to burn Israeli flags, incite hatred against Jews or question the right of Israel to exist." Not enough of this political nonsense, Gabriel claimed that such acts do not only oppose Israel but also "the constitutional order of Germany." None of the demonstrators denied Israel's right to exists and nobody called the "constitutional order" into question, Mr. Gabriel. Perhaps the Foreign Minister doesn't understand democracy.

Justice and "Censorship" Minister Heiko Maas was in on it declaring "Every form of anti-Semitism is an attack against us. There is no place for any anti-Semitism."  Rightly so, but there has been no anti-Semitism at the Berlin rally only criticism against the Israeli occupier and its ally the US. Jens Spahn, a politician from Merkel's CDU, wrote on Twitter: "We have been looking at imported anti-Semitism for too long out of the misreading of misunderstood tolerance." One could continue this kind of political rhetoric on pages without any gain of knowledge.

The President of the Central Council of Jews in German, Josef Schuster, also added his two cents to it. According to him, the burning of the self-designed Israel flag was pure Anti-Semitism and a threat to Israel's existence. Schuster never criticized Israel's brutal occupation and the mistreatment of the Palestinian people. Not only the Central Council of Jews but also other Jewish functionaries are fighting tooth and nail against criticism of Israel. Even Jewish critics of Israel such as the editor-in-chief of the online magazine "the Semit," Abraham Melzer, was slandered by the chairperson of the Jewish community in Munich, Charlotte Knobloch, as a "notorious anti-Semite."  A court in Munich has forbidden her this slander, but Knobloch appealed the judgment.

One tenor in many articles was a kind of anti-Semitism that came with the refugees from the Arab world, although it was stressed that there is a latent anti-Semitism in Germany of about 20 percent among the population. It comes to no one's surprise that all the headlines linked the demonstrations to "Anti-Semitism." On a regular basis, many of the anti-Semitic "scandals" are initiated by infamous Jewish journalists. Too often, the press jumps on their bandwagon and the slander of innocents take its course.

The reaction of the political class is pure hypocrisy and ingratiation to Israel. The politicians kept mum when Israel committed war crimes against the population of the Gaza Strip killing several thousand. No word against settlements, house demolitions, land theft, random killings, settler inflicted terror, demolitions of institutions financed by the EU et cetera. Across-the-board, the German political class has no empathy for the oppressed Palestinians but only for the Zionist oppressor. To put it differently: The Germans belong on the couch.

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